Warum du für Meditation nicht unbedingt sitzen musst

06/09/2021by Melanie0
Achtsamkeit Blog Meditationsformen
Hallo ihr Lieben,

vielen verbinden Meditation als Erstes mit einer unbequemen Sitzposition und stundenlangem Sitzen. Da beides nicht unbedingt Wohlwollen auslöst, ist dies einer der Hauptgründe entweder gar nicht erst mit dem Meditieren anzufangen oder irgendwann gefrustet aufzuhören. Doch meditieren kann man nicht nur im Sitzen. Neben der klassischen Geh- und Stehmeditation können wir mit Achtsamkeitsübungen ganz nebenbei auch im Alltag meditieren.

Meditieren im Stehen und Gehen

Die Geh-Meditation zählt zu den formalen Achtsamkeit-Übungen und hat eine lange buddhistische Tradition. Bei der Geh-Meditation liegt der Fokus deiner Konzentration auf dem gesamten Bewegungsablauf und deiner Atmung. Durch die Berührung mit dem Boden und dem Lauschen der Geräusche in der Natur stellt sich eine tiefe Verbundenheit zu uns und dem Leben ein. Die Geh-Meditation kann jedoch auch in den eigenen vier Wänden, auf dem Weg zum Meeting, zur Kantine oder selbst beim Joggen ausgeführt werden. Um die Praxis zu verinnerlichen, empfiehlt es sich jedoch, zu Beginn in den eigenen vier Wänden zu üben.

Neben der Geh-Meditation hilft auch die uralte chinesische Steh-Meditation Zahn Zhuang Körper und Geist in Balance zu bringen. Die Steh-Meditation fördert die körperliche Vitalität ebenso wie die mentale Ausgeglichenheit. Sie hat analog der Geh-Meditation den Vorteil, dass sie überall und ohne jegliche Hilfsmittel durchgeführt werden kann. Der Übungsablauf kann in vielen kleinen Schritten langsam verinnerlicht werden und bieten so gerade Menschen, die beim Sitzen Probleme haben, eine perfekte Alternative.

Meditieren im Alltag

Die informellen Achtsamkeitsübungen ermöglichen uns das Meditieren in unserem Alltag. In der informellen Achtsamkeitspraxis nutzt man das Prinzip der Meditation, sich auf etwas zu fokussieren, in ganz normalen Alltagssituationen. Zur informellen Achtsamkeitspraxis zählen somit alle Übungen, die man quasi in seinen Alltag integriert. 

Händewaschen, Bügeln, Joggen, Gartenarbeit oder Kochen, alles eignet sich im Grunde für diese Übungen. Man lernt, die Alltagsaufgaben bewusst wahrzunehmen und Achtsamkeit damit zu einem festen Bestandteil in seinem Leben zu machen. Nur ist es nicht wie bei der Meditation der Prozess der Atmung, auf den wir uns fokussieren, sondern die Ausführung der Tätigkeit an sich. 

Kleine Schritte führen zum Erfolg

In Summe gibt es somit verschiedene Möglichkeiten, Meditation in sein Leben zu integrieren. Grundsätzlich ist es für jeden, der mit dem Meditieren beginnen möchte, empfehlenswert, in ganz kleinen Schritten zu starten. Bereits 2min zu meditieren kann einen positiven Effekt auf uns haben. Und genau wie beim Laufen oder Radfahren nimmt unsere Ausdauer mit der Zeit zu. Wir gewöhnen uns an die Belastung, der Muskel wird stärker und es fällt uns viel leichter, auch länger zu meditieren. 

Überfordere dich also nicht mit selbstgesteckten, zu hohen Anforderungen. Das erzeugt nur Druck und das Scheitern ist vorprogrammiert. Kleine Schritte, langsam steigern. So hat man eher Erfolgserlebnisse und diese steigern die Motivation, am Ball zu bleiben.

Namaste 🙏

Melanie

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