Warum Selbstliebe gar nicht so leicht ist

26/07/2021by Melanie0
Achtsamkeit Blog: Selbstliebe
Hallo ihr Lieben,

ich denke die meisten von uns plagen immer mal wieder Selbstzweifel, wir sind nicht zufrieden mit uns oder unserem Körper oder wir vernachlässigen unser eigenes Wohlbefinden. Während man mittlerweile fast überall liest, wie wichtig Selbstliebe für unser Glück und unsere Zufriedenheit ist, fällt es uns doch nicht so leicht, einfach in den Selbstliebe-Modus zu schalten. Doch woran liegt das und wie kann uns Achtsamkeit hier unterstützen?

Einflüsse auf unser Selbstbild

Selbstliebe bzw. Menschen, die sich selbst und ihre Fähigkeiten wertschätzen, haben es im Leben leichter. Sie sind zufriedener mit sich und ihrer Umwelt, empfinden weniger Stress, erkranken seltener an Depressionen, können Schwierigkeiten besser bewältigen und fühlen sich rundum glücklicher. Das klingt super, doch gibt es zwei elementare Einflussfaktoren auf unseren Selbstwert, die es zu überwinden gilt.

Zunächst ist die Tatsache, wie wir zu uns stehen, zu einem gewissen Teil fester Bestandteil unseres Wesens. Die Forschung geht davon aus, dass unser Selbstwert zu mehr als einem Drittel in unseren Genen verankert ist. Neben unseren Genen haben aber auch unsere Erfahrungen in der Kindheit einen großen Einfluss darauf, wie sehr wir uns als Erwachsener selbst wertschätzen. Unser Elternhaus hat somit einen großen Einfluss darauf, ob wir eher dazu neigen, uns toll zu finden oder unser Selbstwert eher angeknackst ist. Gleichzeitig haben auch unsere sozialen Beziehungen einen hohen Einfluss auf unseren Selbstwert.

Beide Faktoren, also unsere Gene und unser Elternhaus können wir uns nicht wirklich. Und genau das ist der Grund, warum Selbstliebe oftmals gar nicht so leicht umzusetzen ist. Doch all das ist nicht in Stein gemeißelt. Unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit, aber auch unsere Gene lassen sich durch ein gezieltes Training überschreiben. Der Schlüssel ist Achtsamkeit.

Wie Achtsamkeit unsere Selbstliebe steigern kann

Ein regelmäßiges Achtsamkeitstraining kann über die sogenannte Genexpression sogar dazu beitragen, dass unsere Gene sich verändern. Weiterhin lehrt uns die Achtsamkeit, die Vergangenheit ruhen zu lassen und seinen Fokus auf das Hier und Jetzt zu legen. 

Achtsamkeit unterstützt uns dabei, ungünstige automatische Gedankenmuster zu durchbrechen, die Perspektive zu wechseln und den Fokus auf kleine Erfolge des Alltags zu legen. Hierfür empfiehlt sich z.B. ein Dankbarkeitstagebuch, mit dem wir z.B. jeden Abend notieren, was tagsüber gut gelaufen ist, worauf wir stolz oder dankbar sind.

Weiterhin lernen wir mittels Achtsamkeitstraining einen neutralen Blick auf unser eigenes Selbst zu schulen und uns vorbehaltlos anzunehmen und zu lieben, so wie wir sind. Wir lernen uns nicht auf unser Schwächen, sondern auf unsere Stärken zu fokussieren und geben uns nicht ständig dem Vergleich mit anderen hin.

Zu guter Letzt hilft uns Achtsamkeit dabei zu verstehen, dass Selbstliebe nicht von etwas im Außen abhängig ist. Unsere Gesellschaft bringt uns oft bei, dass wir nur etwas wert sind, wenn wir etwas leisten. Achtsamkeit hilft uns, diese Denkweise zu überwinden. Wir sind alle wertvoll und einzigartig, und das unabhängig davon, wie wir aussehen, was wir leisten oder was wir besitzen.

Namaste 🙏

Melanie 

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