Mit Achtsamkeit Krisen bewältigen

17/10/2021by Melanie0
Achtsamkeit Blog Krisen bewältigen
Hallo ihr Lieben,

wir leben mittlerweile in einer Welt, in der Krisen zum normalen Lebensgefühl gehören. Klimawandel, Überbevölkerung, Artensterben, Pandemien oder unterschiedlichste Krisen in unserem eigenen Leben. Krisen begleiten uns fast täglich und mehr denn je benötigen wir Mechanismen, um dieser Entwicklung Herr zu werden.

Fehler im System

Krisen, die wir in unserem privaten Umfeld erleben, sind vordergründig das Ergebnis der gestiegenen mentalen Belastung. In den Medien werden wir mit negativen Nachrichten überschüttet, unsere Arbeit ist durch Überforderung, Multitasking und permanente Erreichbarkeit gekennzeichnet. Die sozialen Medien führen dazu, dass wir uns ständig vergleichen, vermarkten und verbessern wollen. Zusätzlich erschafft unsere Konsumgesellschaft Bedürfnisse, die ein künstlich geschaffenes Gefühl des Mangels voraussetzen. 

Doch durch das ständige Vergleichen und Optimieren entfernen wir uns nicht nur von anderen Menschen, sondern verlieren vor allem den Zugang zu uns selbst. Wir erleben weniger Resonanz zu uns, anderen Menschen und der Welt. Als Folge erleben wir das Leben in einem Dauerkrisen-Modus, der seine Ursache jedoch nicht in uns, sondern in den Fehlern unseres Systems hat. Dies ist die erste wichtige Erkenntnis, die wir zur Bewältigung von Krisen benötigen. Die Welt in der wir leben, erschafft Krisen, statt sie konsequent zu vermeiden. Achtsamkeit hilft uns jedoch aus diesem Modus auszusteigen und ins eigene Leben zurückzukehren.

Achtsamkeit als Motor

Bei all den Krisen, die uns in unserem Leben widerfahren, ist Achtsamkeit unser Motor, der uns selbst im tiefsten Schnee oder dicksten Matsch hilft voranzukommen. Dieser Motor gibt uns Kraft und lehrt uns, das Leben so anzunehmen, wie es ist, anstatt ständig dagegen anzukämpfen und irgendwann im Leerlauf zu enden. Wir lernen dankbar zu sein, für all das, was wir haben. So hören wir auf, permanent im Zustand des Mangels zu existieren und uns ständig nur mit all den negativen Dingen unseres Lebens zu beschäftigen. Achtsamkeit sorgt dafür, dass wir selbst in den schwierigsten Situationen nicht den Mut, die Kraft oder die Hoffnung verlieren und lehrt uns, dem Leben einfach zu vertrauen. Dieser Motor hilft uns, selbst die schwierigsten Strecken unseres Lebens zu bezwingen und doch in allem immer etwas positives zu sehen. Gleichzeitig weckt Achtsamkeit die Empathie, die wir benötigen, um eine Gegenbewegung gegen genau dieses System loszutreten.

Voraussetzung ist ein regelmäßiges Training bestehend aus formellen Übungen wie Meditation, Yoga oder Tai Chi und informellen Übungen. Zur informellen Achtsamkeitspraxis zählen alle Übungen, die man in seinen Alltag integriert, also z.B. achtsames Kochen, Tagebuchschreiben oder achtsames Zuhören.

Namaste 🙏

Melanie 

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