Warum Bequemlichkeit unser Gehirn unglücklich macht

09/08/2021by Melanie0
Achtsamkeit Blog Bequemlichkeit
Hallo ihr Lieben,

jeder von uns kennt es – man nimmt sich etwas vor, aber dann sind wir doch zu bequem und lassen von den guten Vorsätzen schnell wieder ab. Oder wir wissen, dass uns eine bestimmte Gewohnheit nicht wirklich guttut und doch verfallen wir immer wieder in das gleiche Muster. Die Folge, wir sind unzufrieden mit uns selbst und das Gefühl glücklich zu sein, ist eher Mangelware. Doch woran liegt es, dass Bequemlichkeit unser Gehirn auf Dauer unglücklich macht?

Gewohnheiten, Glück und unser Gehirn

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Er fühlt sich wohl bei Dingen, die er schon immer so gemacht hat. Eine tägliche Routine hat den Vorteil, dass wir uns weniger konzentrieren müssen. Gleichzeitig geben Gewohnheiten ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Doch während unser Gehirn zwar für Routinen ausgelegt ist, wird es nur durch Veränderung wirklich angeregt.

Jedes Mal, wenn wir eine neue Erfahrung machen, neue Menschen kennenlernen, reisen, etwas Neues essen oder einfach nur einen neuen Weg zur Arbeit gehen, setzt unser Gehirn Glückshormone frei. Dies liegt daran, dass neue Informationen unser Gehirn aus dem Autopilotmodus wecken. Neue Informationen erfordern, dass wir aufmerksam sind und führen dazu, dass unser Gehirn nicht mehr einfach mechanisch seinen Dienst verrichtet.

Je mehr wir aus der gewohnten Routine ausbrechen und unserem Gehirn Abwechslung bieten, desto stärker nehmen Zellwachstum und Gehirnaktivität zu und das macht unser Gehirn munter und wirkt sich in Summe positiv auf unser Glücksempfinden aus.

Wie Achtsamkeit uns aus der Bequemlichkeit holt

Achtsamkeit führt zu vielen positiven Veränderungen in unserem Gehirn, die dazu beitragen, dass wir weniger in unseren eigenen Routinen verharren. Das Leben im Hier und Jetzt holt uns aus unserem Autopilotmodus heraus, der uns in Muster, Gewohnheiten, Daumenregeln und Routinen verharren lässt. Gleichzeitig weckt ein regelmäßiges Training den sog. Anfängergeist. Wir betrachten das Leben wieder mehr mit den Augen eines Kindes, sind offen für Neues und begeben uns auf Entdeckungsreise.

Achtsamkeit führt dazu, dass wir uns mehr hinterfragen. So stecken wir oft in antrainierten Verhaltensmustern fest. Diese haben uns zwar irgendwann mal geholfen. Heute tragen sie aber eher zur Bequemlichkeit und innerer Unzufriedenheit bei. Der innere Beobachter, den die Achtsamkeit in uns aktiviert, hilft uns auf diese Weise Muster zu erkennen und bewusst Neues zu wagen und Veränderungen herbeizuführen. 

Eine gute Übung, um sein Gehirn aus der Bequemlichkeit herauszuholen, ist es z.B. sich jede Woche vorzunehmen eine neue Sache auszuprobieren. Egal ob Essen, Sport oder vielleicht eine neue Sprache, die man lernt. Es hilft aber bereits, wenn man mit seine Routinen etwas variiert und z.B. auf dem Weg zur Arbeit einen neuen Weg einschlägt.

Namaste 🙏

Melanie

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