Wie Sport unsere Achtsamkeit verbessert

29/03/2021by Melanie0
Sport
Hallo ihr Lieben, 

Sport verbindet man häufig mit einer guten Figur oder körperlicher Fitness. Für viele ist Sport auch ein perfekter Ausgleich zum stressigen Alltag. Doch nur wenige wissen, wie wichtig Sport für unser Gehirn ist und das Sport sich auch positiv auf unsere Achtsamkeitspraxis auswirkt.

Der Einfluss von Sport auf unser Gehirn

Neben einer gesunden Ernährung, ausreichend Schlaf und Flüssigkeit, spielt auch Bewegung für unser Gehirn eine große Rolle. Bewegung ist essenziell für ein gut funktionierendes Gehirn. So führt Sport dazu, dass neue Blutgefäße im Gehirn entstehen, so dass mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu den Gehirnzellen gelangen können. Dadurch steigern unsere Nervenzellen ihre Aktivität und stellen mehr Energie her. 

Weiterhin reduziert Sport Ängste und hilft bei der Heilung von Krankheiten. Ausreichend Bewegung steigert zudem die Produktion von Endorphinen, was zu einer besseren Stimmung und Entspannung führt. Darüber hinaus funktioniert unser Stoffwechsel nicht optimal, wenn wir uns nicht ausreichend bewegen, was wiederum dazu führt, dass unsere Abfallprodukte nicht mehr ordentlich abgebaut werden können und Körper und Gehirn so zusätzlich belastet werden.

Wenn wir zu viel Gewicht auf den Hüften haben, dann ist das vor allem für unser Gehirn nicht positiv. Körperfett verändert unsere Nervenzellen, so dass sie ihre Sensibilität gegenüber Dopamin verlieren. Dopamin zählt wie Serotonin zu unseren Glückshormonen. Wenn unsere Zellen immer weniger reagieren, wenn Dopamin ausgeschüttet wird, dann wirkt sich das vor allem auf unsere Stimmung und unsere Motivation aus. 

Wie Sport unsere Achtsamkeit verbessert

Eine ausreichende Sauerstoffversorgung, die wir vor allem durch Bewegung und Sport an der frischen Luft verbessern, hat auch einen positiven Einfluss auf unser Achtsamkeitstraining. Achtsamkeit ist ein Training für unser Gehirn, mit dessen Hilfe wir lernen, uns besser zu konzentrieren. Diese Konzentration führt zu unterschiedlichsten Veränderungen in unserem Gehirn, die u.a. einen positiven Einfluss auf unser Stressempfinden, Ängste oder unsere Leistungsfähigkeit haben. 

Voraussetzung hierfür ist die Neuroplastizität unseres Gehirns. Neuroplastizität ist die Fähigkeit unserer Schaltzentrale, sich selbst zu ändern, zu regenerieren und neu zu verdrahten. Neuroplastizität ermöglicht unserem Steinzeit-Gehirn, seine gewohnten inneren Verbindungen aufzugeben und komplett neue Trampelpfade anzulegen. Sport hilft dabei, die Neuroplastizität unseres Gehirns zu verbessern. Auf diese Weise erzielen wir mit unserem Achtsamkeitstraining wesentlich schneller Erfolge.

Gleichzeitig wirkt sich Sport auch auf unseren Schlaf aus. Im Schlaf verankern wir unsere Gewohnheiten und das was wir tagsüber gelernt haben. Je besser wir schlafen, desto positiver wirkt sich das auch auf unser Achtsamkeitstraining aus.

Wo oft wir Sport treiben sollten

Genau wie bei Achtsamkeit gilt auch im Sport das Prinzip der Regelmäßigkeit. Die Wissenschaft geht davon aus, dass 150min Bewegung die Woche ein absolutes Minimum sein sollten, besser ist das drei- bis fünffache. Sport sollte daher mindestens 3-mal die Woche auf unserer To-do-Liste stehen. Gleichzeitig sollten wir versuchen, mindestens 30min am Tag an der frischen Luft zu sein. 

Namaste 🙏

Melanie

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