Welche Wirkung hat Achtsamkeit auf unseren Körper?

01/03/2021by Melanie0
Achtsamkeit Körper
Hallo ihr Lieben,

Achtsamkeit verbindet man oft „lediglich“ mit Stressreduktion oder Entspannung. Aber Achtsamkeit hat nicht nur positive Effekte auf unsere Psyche oder verändert die Arbeitsweise und den Aufbau unseres Gehirns. Achtsamkeit führt auch zur Verbesserung vieler Körperfunktionen. 

Achtsamkeit wirkt sich positiv auf unsere Verdauung aus

Bereits ganz normaler Alltagsstress führt dazu, dass sich die Durchblutung von Magen und Darm verschlechtert. In der Steinzeit war dies überlebenswichtig, da die hierfür benötigte Energie entweder für eine Flucht oder den Kampf zur Verfügung  gestellt wurde. Heute ist dies nicht mehr erforderlich, aber da wir mittlerweile in einer Art Dauerstress leben, wirkt sich dies in Summe negativ auf unser Verdauungssystem aus. Die anhaltenden Durchblutungsstörungen können dazu führen, dass die aufgenommene Nahrung schlechter verstoffwechselt wird und es können Reizdarmbeschwerden wie Blähungen oder Verstopfungen auftreten. Achtsamkeit führt dazu, dass wir besser mit Stress umgehen und dies hat am Ende positive Effekte auf unser Verdauungssystem.

Achtsamkeit verbessert unser Immunsystem

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass alles was uns gut tut, auch einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem hat. Wenn wir ausreichend schlafen und uns viel an der frischen Luft bewegen, dann hat dies einen positiven Effekt auf unser Immunsystem. Durch Achtsamkeit nehmen wir unseren Körper wieder bewusster wahr. So merken wir, wenn uns etwas fehlt oder wir an unsere Belastungsgrenze geraten. Hiervon profitiert vor allem unser Immunsystem. Es muss nicht mehr so viel gegen Stress, Ängste oder Überforderung ankämpfen, sondern kann sich auf seine eigentliche Funktion, der Abwehr von Krankheiten konzentrieren. Weiterhin konnten Forschungen zeigen, dass Menschen die meditieren, über eine höhere Anzahl aktivierter Immun-Gene verfügen.

Achtsamkeit hat einen positiven Einfluss auf unser Herz-Kreislauf-System

Stress, ungesunde Ernährung oder wenig Bewegung spielen eine große Rolle bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck. Achtsamkeit setzt im Körper produziertes Morphium frei, was nicht nur unseren Herzschlag senkt, sondern auch unseren Blutdruck und unsere Atemfrequenz. Gleichzeitig werden auch Stresshormone wie Dopamin und Noradrenalin reduziert, was ebenfalls einen positiven Einfluss auf unser Herz-Kreislauf-System hat.

Achtsamkeit verändert unsere Zellen und Gene

Forschungen konnten zeigen, dass Achtsamkeit unsere Zellgesundheit in der Form verbessert, dass neugebildete Körperzellen widerstandsfähiger und stabiler sind. Darüber hinaus hat Achtsamkeit einen Einfluss auf unsere Genaktivität. Gene, die auf unseren Zellstoffwechsel wirken und der Bekämpfung von zellulärem Stress dienen, verändern sich positiv. Da unsere Gene nicht nur einen Einfluss auf mögliche Krankheiten, sondern auch auf unser Stressempfinden haben, kann sich dies positiv auf den Umgang mit Stress auswirken. Weiterhin führt zellulärer Stress über einen längeren Zeitraum zu Entzündungen und begünstigt die Zellalterung. Auch dem wirkt Achtsamkeit positiv entgegen.

In Summe lassen sich die aufgeführten körperlichen Wirkungen bereits nach 2 Monaten nachweisen. Einzige Voraussetzung ist ein regelmäßiges Training, also am besten täglich.

Namaste 🙏

Melanie 

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