Warum die Konzentration auf den Atem beruhigt und Cellulite bekämpft

03/08/2020Melanie0
Cellulite
Hallo ihr Lieben,

jeder der bereits mit Meditation in Berührung gekommen ist, kennt den beruhigenden Effekt, wenn man sich auf seine Atmung konzentriert. Doch auch wenn man noch nie meditiert hat, hat man vielleicht schon einmal eine Situation im Krankenhaus oder bei einem Unfall erlebt, wo Ärzte oder Krankenschwestern als erstes sagen, atmen sie ganz tief ein und aus. Und egal in welcher Situation wir diese einfache Technik auch anwenden, sie hat immer den gleichen Effekt, sie wirkt beruhigend. Aber wie kommt es dazu und was hat das mit Cellulite zu tun?

Die beruhigende Wirkung des Parasympathikus 

In unserem Gehirn wohnen der sog. Sympathikus und der Parasympathikus. Beide sind Teil unseres vegetativen Nervensystems und beide wirken in entgegengesetzter Weise auf unseren Körper ein. Der Sympathikus ist unser Motor, er sorgt für Energie und macht den Körper im Notfall bereit zu kämpfen oder zu flüchten. Er ist also für unseren Kampf-Flucht-Impuls zuständig. 

Der Parasympathikus ist unser innerer Buddha, er sorgt für Ruhe und steuert Körperfunktionen wie unseren Herzschlag, Atmung und Verdauung. Er dient der Regeneration, dem Aufbau von Kraftreserven, kurbelt unseren Stoffwechsel und unsere Verdauung an.

Wenn wir nun z.B. in einer Gefahren- oder Stresssituation sind, dann atmen wir automatisch schneller. Der Sympathikus wird aktiviert und unser Körper fährt alle Körperfunktionen hoch, so dass wir bestmöglich mit Energie versorgt werden. So können wir egal ob in Beruf, Sport oder einer unerwarteten Stress-Situation Höchstleistungen abrufen. Wenn wir uns hingegen auf unseren Atem konzentrieren, wird der Parasympathikus aktiviert, wir beruhigen uns, da Atmung und Herzschlag von ihm in den Ruhe-Modus geschalten werden.

Der Zusammenhang von Stress, Atmung und unserem Säure-Basen-Haushalt

Stress ist für die meisten Teil des normalen Alltags. Diese Dauerbelastung hat allerdings einen negativen Effekt auf unsere Atmung. Stress führt dazu, dass wir zu schnell atmen, da immer wieder der Kampf-Flucht-Impuls des Sympathikus aktiviert wird. Die permanent zu schnelle Atmung führt allerdings dazu, dass unsere Atemtiefe abnimmt. Man spricht dann vom sog. flachen Atem, wo nur noch der obere Teil unserer Lunge genutzt wird. 

Stress und flache Atmung haben allerdings negative Effekte auf unseren Säure-Basen-Haushalt. Wenn wir überwiegend den Sympathikus aktivieren, schütten wir vermehrt Stresshormone aus. Der Abbau dieser Stresshormone führt allerdings zur vermehrten Bildung von Säuren in unserem Körper. Darüber hinaus führt Stress oft zur Muskelanspannung, wodurch der Abtransport der Säuren zusätzlich erschwert wird. In der Folge kommt es zu einer erhöhten Säurelast, einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt und wir übersäuern. Die Folge sehen Frauen dann in Form von Cellulite an Oberschenkeln und Po. Bei Männern kommt es u.a. zu mehr Speck am Bauch.

Mit Hilfe des achtsamen Atmens oder einer regelmäßigen Meditation bringen wir uns also nicht nur in den Regenerationsmodus des Parasympathikus. Wir tun auch etwas für unsere Figur, unser allgemeines Wohlbefinden, aber vor allem für unsere Gesundheit.

Namaste 🙏 

Melanie

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