Warum Achtsamkeit die Basis für Resilienz ist

19/04/2021by Melanie0
Blog Resilienz
Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit liest man fast täglich, dass Resilienz die Schlüsselkompetenz dafür ist, wie wir in Job und Privatleben mit Krisen umgehen und ob wir gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen. Was viele nicht wissen, die Forschung jedoch mittlerweile eindeutig belegen konnte, ist die Tatsache, dass wir mit einem regelmäßigen Achtsamkeitstraining unsere Resilienz stärken.

Was bedeutet Resilienz

Resilienz bezeichnet unsere psychische Widerstandskraft, unsere Fähigkeit, das Leben mit allen Höhen und Tiefen, die auf uns zukommen, durchzustehen, immer wieder aufzustehen und aus allem etwas Positives zu gewinnen. Sie hat somit einen Einfluss darauf, wie wir mit Krisen umgehen und wie lange es dauert, bis unsere mentale Gesundheit wieder hergestellt ist. Resilienz sorgt dafür, dass wir selbst in den schwierigsten Situationen nicht den Mut, die Kraft oder die Hoffnung verlieren und lehrt uns, dem Leben einfach zu vertrauen. 

Weshalb Menschen unterschiedlich mit Krisen umgehen

Krisen sind seit Millionen von Jahren schon immer Bestandteil der Menschheit gewesen. Der Umgang mit Problemen ist daher bereits in unserer DNA verankert. Dennoch geht jede Person unterschiedlich mit Krisen um. Das liegt daran, dass bestimmte Persönlichkeitseigenschaften sich unterschiedlich auf unsere Resilienz auswirken. Auch Erfahrungen aus unserer Kindheit haben einen Einfluss darauf, wie wir mit Krisen umgehen. Wenn unsere Eltern sehr ängstlich waren, wie in der Familie mit Rückschlägen umgegangen wurde oder ob offen über Emotionen gesprochen wurde, hat auch einen Einfluss darauf, wie resilient wir als Erwachsene mit Problemen umgehen.

Warum Achtsamkeit die Basis für Resilienz ist

In der Achtsamkeit lernen wir die Dinge so anzunehmen wie sie sind. Auf diese Weise gehen wir bei auftretenden Problemen sofort in die Lösung. Akzeptanz führt dazu, dass unser Gehirn sich beginnt zu entspannen, anstatt inneren Widerstand oder Negativität aufzubauen. Wenn wir uns in herausfordernden Situationen auf die Lösung statt auf die negativen Aspekte fokussieren, lernen wir, daraus eine unendliche Kraft zu schöpfen. Dies lässt uns begreifen, dass wir mit jedem Hindernis in unserem Leben umgehen können.

Durch Achtsamkeit erlangen wir weiterhin eine bessere Körperwahrnehmung. Diese Innenwahrnehmung hilft uns, sich selbst und seine eigenen Grenzen besser einschätzen zu können. Das schützt uns vor Überlastungen, wir behalten in stressigen Situationen eher einen klaren Kopf und auch das verhilft uns zu einem besseren Umgang mit Krisen. 

Ein weiterer Aspekt der Achtsamkeit, der sich positiv auf unsere Widerstandskraft auswirkt, ist die sich einstellende Fähigkeit, die Dinge positiver zu sehen. Aus evolutionsbiologischer Sicht besitzen wir die Neigung, die Dinge eher negativ zu betrachten. Unser Gehirn sucht, selbst wenn wir entspannt sind, nach Gefahren oder Problemen. Achtsamkeit lehrt uns, selbst in den negativen Dingen etwas Positives zu sehen. Wir lernen uns nicht mit allem zu identifizieren, was unser Gehirn uns tagtäglich erzählen will. Unser Achtsamkeitsmuskel hilft uns dabei, diese Gedanken nicht allzu ernst zu nehmen. Wir lernen unsere Gedanken zu beobachten. Diese Beobachterfunktion stärkt unseren Resilienz-Muskel, weil wir uns nicht von allem, was in unserem Kopf auftaucht, aus dem Hier und Jetzt bringen lassen.

Namaste 🙏

Melanie 

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