Judson Brewer: Das gierige Gehirn

20,00 

Der achtsame Weg, Alltagssüchte loszuwerden

Beschreibung

Jeder kennt sie und jeder hat sicherlich ein Alltagslaster, was er unbedingt loswerden will. Internet, soziale Medien, Alkohol, Shoppen oder schlicht die Sucht nach Liebe sind nur einige der Süchte, die mittlerweile zu unserem Alltag gehören. Aber woher kommt der innere Drang nach diesen Dingen? Und warum fühlen wir uns oft wie Spielfiguren, wenn wir diesem Verlangen wie ferngesteuert nachgeben müssen?

Der Psychologe und Neurologe Judson Brewer erläutert in seinem Buch “Das gierige Gehirn” sehr anschaulich, wie leicht es ist, nach beinahe allem süchtig zu werden. Er zeigt, dass dies nicht unsere Schuld ist, sondern ein normaler Mechanismus unseres Gehirns, der uns eigentlich das Überleben sichern soll. So ist unser Gehirn durch unsere Evolution so ausgelegt, dass es stetig lernt. Nur so können wir in einer Welt, die sich ständig ändert und voller Gefahren ist, überleben. Wenn wir lernen, dann folgt unser Gehirn dem Prinzip Lernen durch Belohnung oder wissenschaftlich operante Konditionierung genannt. Wir bevorzugen etwas, das wir mit etwas Angenehmen verknüpfen (Belohnung) und meiden Reize, die wir mit etwas Unangenehmen verknüpfen (Strafe). 

Dabei folgt unser Gehirn einer sehr einfachen Reaktionskette – Auslösereiz, Verhalten, Belohnung. Und jedes Mal, wenn wir das entsprechende Verhalten wiederholen, verstärken wir den neuronalen Trampelpfad im Gehirn, der uns sagt, super mach es doch glatt nochmal. Denn nach genau dieser Belohnung strebt unser Gehirn, immer und immer wieder. Es ist gierig nach Belohnung. Nur irgendwann brauchen wir immer mehr, um eine Befriedigung zu erreichen und letztendlich unterwirft sich unser Wille unserem Verlangen, wir werden zu Spielfiguren und sind süchtig. Der Lernmechanismus, der uns das Überleben sichert, kann uns also auf der anderen Seite auch das Leben zur Hölle machen.

Brewer erklärt diese psychologischen Prinzipien in einer sehr einfachen Sprache anhand von vielen nachvollziehbaren Beispielen. Dabei versteht er es, psychologische Prinzipien des menschlichen Gehirns auf eine einfache und verständliche Art und Weise zu erklären. Er schafft eine Verbindung zwischen klassischer buddhistischer Lehre und modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen und erläutert anhand von Beispielen aus seinem eigenen Leben, wie Suchtverhalten entsteht und das Sucht im Grunde eine antrainierte Funktionsstörung im Gehirn ist.

Brewer zeigt in seinem Buch, dass Achtsamkeit die perfekte Möglichkeit ist, sich bewusst zu werden, was die Auslösereize für ein entsprechendes Verhalten sind. Er schildert anhand seiner eigenen Erfahrungen, dass Achtsamkeit die Fähigkeit zur Selbstkontrolle verbessert. Gleichzeitig hilft Achtsamkeit die negative Gefühlsqualität hinter der Sucht aufzulösen. Das Wissen, um den Lernprozess sowie ein regelmäßiges Achtsamkeitstraining sind so die Basis, um Alltagssüchte loszuwerden.

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