Warum wir Achtsamkeit brauchen, um wieder empathischer zu werden

03/05/2021by Melanie0
Empathie
Hallo ihr Lieben,

aktuelle Krisen wie Corona, Klimaschutz oder Überbevölkerung zeigen uns immer wieder auf, dass wir nicht nur emphatischer gegenüber uns Menschen werden müssen, sondern vor allem gegenüber der Umwelt, damit uns unsere Erde langfristig ein sicheres und schönes zu Hause bietet. Doch leider führt gerade unsere digitale und hektische Welt dazu, dass wir immer mehr den Zugang zu uns selbst und unserer Empathie verlieren.

Warum Empathie eine ureigene Fähigkeit des Menschen ist 

Unsere Erde steht ökologisch auf der Kippe. Ich denke mittlerweile weiß jeder, wie es um unseren Planeten steht und dennoch fühlen sich viele Menschen nicht wirklich angesprochen. Doch woran liegt es, dass es uns allen bewusst ist und doch nur wenige wirkliches Engagement zeigen? Einer der Ursachen ist aus meiner Sicht die fehlende Empathie uns Menschen, aber vor allem unserer Natur gegenüber. Unsere Vorfahren haben Hand in Hand mit der Natur gelebt, nur so konnten sie überleben. Mit dem Beginn der Zivilisation hat der Mensch die Natur immer mehr zum Gebrauchsobjekt gemacht und der Fortschritt hat dazu beigetragen, dass der Mensch immer mehr seine Sinne, seine Intuition und seine Empathie sich selbst, zu anderen und zur Natur verliert.

Das mag viele Ursachen haben. Eine davon sind Internet und soziale Medien. Der digitale Fortschritt hat, wie viele Studien mittlerweile belegen, eher dazu geführt, dass Menschen zunehmend gestresst sind und sich einsam und leer fühlen und den Zugang zu sich selbst und der Natur verlieren. Soziale Medien tragen dazu bei, dass die soziale Verbundenheit und damit die Basis der Empathie immer mehr geschwächt wird. Das gegenseitige Bewerten und Vergleichen, führt zu Neid und Missgunst, anstatt zu Verbundenheit und Liebe. Der Hass der teilweise in den sozialen Medien verbreitet wird, belegt dies eindeutig.

Doch wenn wir es wieder schaffen, unsere angeborene Fähigkeit zur Empathie zu schulen und zu fühlen, was unsere Mitmenschen fühlen, dann werden wir gleichzeitig auch unsere Fähigkeit stärken, zu fühlen, was unser Planet fühlt. Hier hilft Achtsamkeit.

Wie Achtsamkeit unsere Empathie stärkt

Empathie heißt, sich auf die Gefühle seiner Mitmenschen einstimmen zu können und mit ihnen in Resonanz zu gehen. Es bedeutet Einfühlungsvermögen und ist eine Mischung aus Verstand und Gefühl. Wir können lesen, in welchem mentalen Zustand sich eine Person befindet und sind uns so bewusst, wie wir die andere Person unterstützen können. Empathie hilft uns, die Perspektive unseres Gegenübers einzunehmen, und fördert Rücksichtnahme, so dass wir uns in bestimmten Situationen auch mal zurücknehmen. 

Unterschiedlichste Forschungen konnten mittlerweile belegen, dass ein regelmäßiges Achtsamkeitstraining zu Veränderungen im Gehirn führt, die unsere Empathie stärken. Wir werden nicht nur emphatischer uns selbst gegenüber, sondern auch unseren Menschen und vor allem unserer Umwelt. Hierfür eignen sich bestimmte Meditationsübungen, wie etwas die Metta-Meditation. Aber auch Achtsamkeitsübungen, wie etwa das achtsame Zuhören, führen zu Veränderungen in unserem Gehirn, die unsere Empathie steigern. 

Wenn Achtsamkeit Teil des Unterrichts in Schulen werden würde und Unternehmen sich für das Thema Achtsamkeit mehr und mehr öffnen, dann wird auch die Empathie uns und unserer Umwelt gegenüber wieder mehr steigen, was am Ende uns allen zugutekommt.

Namaste 🙏

Melanie

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